2011. Und guten Rutsch!

Noch ein paar Stunden ist 2011. Was für ein Jahr, voller Veränderungen!

Der Minimann lernte das Essen, Krabbeln, Laufen und Reden. Er entwickelte sich in den letzten 12 Monaten vom Stillbaby, dass sich nicht drehen konnte zum laufenden, sprechenden und futterndem Kleinkind. Wow!
Auch für mich hielt das Jahr viel bereit, meine Elternzeit endete und ich gehe wieder arbeiten. Ein ganz neuer Alltag begann für uns alle.
Der Minimann ist ein Kita-Kind und ich eine Working-Mom. Nochmals Wow!

Wir sind ein komplettes Jahr von vorne bis hinten Eltern. Wir sind eine Familie, wir drei. In diesem Jahr erlebten wir unseren ersten Familienurlaub auf Mallorca, es war traumhaft.

So starten wir mit vielen wunderbaren Erinnerungen und einem guten Gefühl ins neue Jahr. Wir haben viel vor und ich hoffe, es gelingt uns alles so, wie wir uns es vorgenommen haben.

Ihr werdet es erfahren, denn hier soll es weitergehen. Ich möchte schreiben und würde mich freuen, wenn ihr reinschaut 🙂

Ich wünsche euch einen guten Rutsch aber viel wichtiger: ein wunderbares neues Jahr! Es gibt viel zu entdecken und bewegen im Leben, bleibt nicht stehen, gebt euch nicht zufrieden sondern strebt weiter, macht weiter und wachst über euch hinaus.
Alles Liebe!

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Unser Weihnachten war…

… wunderschön. Bei meinen Eltern genossen wir ein tolles Fest, wir kamen hier in ein weihnachtlich geschmücktes Heim und ich fühlte mich urplötzlich ganz heimelig und spürte den ‚Zauber der Weihnacht‘. Wir aßen gut und viel, waren in der Kirche, das erste Mal Gottesdienst mit dem Minimann. Es gab eine schöne Bescherung, unser Minimann war der Mittelpunkt des Ganzen. Es war wunderbar.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag fuhren wir zur meinen Schwiegereltern. Man kann es einfach nicht vergleichen, ich fühle mich dort nicht besonders wohl. Aber es war okay, es gab eine reiche Bescherung mit Geschenken, die wir uns für den Minimann gewünscht hatten. Brav. Zum krönenden Abschluss sagte meine Nichte zu mir: ‚Mama sagt du bist doof, du doof!‘ durchatmen, weitermachen, ich flötete nur vor mich hin: fröhliche Weihnachten!

Meilenstein

Dieser Meilenstein kam schleichend, Schritt für Schritt aber jetzt ist es soweit: Mein Kind, du läufst!

Seit Wochen machst du viele, kleine, feine und freie Schritte. Vor allem in unserer Wohnung hast du dir viele Strecken, von Zimmer zu Zimmer, zugetraut.

Jetzt mit ziemlich genau 16 Monaten läufst du überall, frei und ohne Hilfe. In fremder Umgebung noch etwas wackelig aber du läufst und willst laufen. Auf dem Arm oder im Buggy rufst du ‚Laufe, laufe!‘ und stürzt dich quasi Richtung Boden.

Die neue Perspektive ist unheimlich aufregend für dich, jetzt wird alles noch mal neu erkundet. Du bückst dich nach Blättern und trägst stolz Stöckchen umher.

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Du läufst richtig weite Strecken, gehst hier einen kleinen Umweg und entdeckst da am Wegrand noch eine Blume/Blatt/einen Hundehaufen.

Zu Hause rennst du richtig, wie ein kleiner Wirbelsturm stürmst du von Zimmer zu Zimmer.

So nehme ich dich an die Hand, wir planen mehr Zeit in unseren Alltag ein und du bist wieder einen Schritt weiter, in Richtung ‚groß werden‘, mein kleiner Minimann ♥

Wichteleien die Dritte – Die Bescherung

Es war das erste Mal, dass wir an Tanja Traumbergs Weihnachtswichteln teilgenommen haben und es ist so super gelaufen, vielen Dank dafür!

Ich habe durch das Wichteln tolle Blogs kennengelernt, vor allem den unserer Wichtelfamilie: Alltagsschrott und der Familie, die wir bewichtelt haben: AntFriAnn.

Unser Paket stand schon einige Tage bei uns und wir alle schlichen so um es rum. Bis wir heute Abend entschieden haben: Bescheeeerung!

Minimann half schon beim Auspacken.

AuspackenAuspacken

Er war natürlich sehr neugierig und gespannt, so wie wir auch. Das kam dann zum Vorschein:

Die selbstgestaltete Karte ist sehr schön!

Minimann nutzte seine Chance sofort und wühlte im Paket herum. Er fand als erstes den zuckersüßen Schleich Esel. Der ist leider nicht auf den Bildern, er wurde sofort vom Minimann adoptiert und umhergeschleppt, keine Zeit zum fotografieren.

Im Paket wühlen

Als nächstes war das Buch dran. Ein wunderbares Tierbuch mit Schiebern zum entdecken. Wir lieben diese Bücher, das passt so gut!

Buch gucken

Außerdem gab es noch eine Badewasser-Farbe, die hatte Minimann in der Hand und wollte damit ‚Male male‘, wir haben nämlich die bunte Seife mit der er immer ‚malen‘ darf. 🙂 das nächste Mal färben wir unser Badewasser grün!

Auch an mich wurde gedacht, selbst gemachte Plätzchen, eine schöne Teemischung und eine Kerze.

Hier noch mal alles zusammen (bis auf den Esel, wie gesagt, den hat der Minimann nicht mehr hergegeben)

Vielen lieben Dank an unsere Wichtelfamilie! Ihr habt das toll ausgesucht und wir haben uns unheimlich gefreut!

Eure Geschenke haben uns die Wartezeit bis zur ‚richtigen‘ Bescherung verkürzt und ich finde es toll, dass ihr euch so Gedanken gemacht habt um uns eine Freude zu bereiten. Es hat geklappt 🙂

Schöne Weihnachten wünsche ich euch!

Wichteleien die Zweite

Unser bzw. Minimanns Weihnachtswichteln-Paket ist da. Juhuuu! Heute kam es an und es ist wunderschön verpackt, wie ein riesiges Weihnachtsgeschenk. Minimann wollte sich gleich darauf stürzen aber ich konnte ihn gerade noch so aufhalten. Ausgepackt wird am Donnerstag, denn am Freitag fahren wir zur Familie.

Wir freuen uns sehr, vielen Dank an Euch, liebe Wichtelfamilie!

Flashback

Unsere letzte Nacht begann eigentlich wie immer. Der Mann und ich legten uns schlafen und Minimann schlummerte in seinem Zimmer. Gegen ein Uhr nachts wurde er wach und rief nach uns. Der Mann murmelte ‚Ich hol ihn rüber‘ und so blieb ich im Halbschlaf. Wie immer schnorchelte Minimann in unserer Mitte friedlich weiter. Als der Mann von der Toilette kam flüsterte er ‚Es riecht verbrannt aus der Lüftung‘, das reichte schon und ich sprang auf um ’nachzuriechen‘. Und tatsächlich, es stank richtig stark. Ich wurde nervös und tigerte durch die Wohnung. Mein Blick ging in den Hausflur, kein Rauch, alles klar, nur der Gestank kam mir jetzt noch deutlicher entgegen. Mir schlug das Herz bis zum Hals. Keine fünf Minuten später ertönten Sirenen, das Feuerwehrauto hielt vor unserem Eingang und die Feuerwehrmänner stürmten hinein. Puh, der Mann beruhigte mich und sagte immer wieder, dass die das schon richten werden. Trotzdem ging mein Kopfkino los, ich dachte an damals…

Vor Jahren als der Mann noch studierte führten wir noch eine Fernbeziehung, ich war jedes Wochenende bei ihm in seiner ein-Zimmer-Studentenbude. An einem Samstag Abend schauten wir einen Film, ich ging auf die Toilette und sagte ‚Es riecht verbrannt‘. Der Mann roch es auch aber wir konnten erstmal nicht herausfinden woher das kam. Mit der Zeit stank es auch im Zimmer. Ich machte die Wohnungstür auf und mir kam eine schwarze Wand entgegen. Stinkender, giftiger Qualm. Panik. Wir mussten da raus, so schnell wie möglich. Ich packte nur meine Handtasche, der Mann gab mir ein T-Shirt damit ich es vor den Mund halte zum atmen. Jeder Atemzug brannte und tat weh. Wir gingen raus, versuchten durch den Hausflur zur Tür zu kommen. Eine schlechte Idee, der Qualm wurde noch dichter, man konnte seine eigene Hand vor dem Gesicht nicht mehr erkennen. Ich schrie die ganze Zeit nach dem Mann um ihn nicht zu verlieren. Er lenkte mich zurück ins Haus, durch den Hausflur zum Fenster. Er machte es auf und sagte ‚Wir müssen springen‘ Es war der erste Stock, nicht besonders hoch, aber ich war voller Panik. Der Mann sprang zuerst, es war natürlich kein Problem für ihn, er redete mir gut zu. Ich sprang, prellte mir den Fuß aber wir waren draußen. Sofort kamen Sanitäter und stützten uns. Wir sahen schlimm aus, ganz schwarz überall. Ein Krankenwagen fuhr uns ins Krankenhaus. Ich konnte nicht viel denken, war froh da raus gekommen zu sein und den Mann bei mir zu haben. Wir lagen dann mit einer Rauchvergiftung einige Tage im Krankenhaus.

Seit diesem Erlebnis ertrage ich verbrannten Geruch schwer. Lange konnte ich keine Kerze anzünden.
Diese Nacht durchströmte mich die gleiche Panik wie damals, hinzu kam eine unfassbare Angst um mein Kind.
Wir standen die ganze Zeit am Fenster und beobachteten das Geschehen. Die Feuerwehrmänner da unten wirkten entspannt, nach ca. 15 Minuten kamen sie wieder aus dem Haus und fuhren davon. Das war es dann wohl, wahrscheinlich war nichts dramatisches passiert und die Lage schnell unter Kontrolle. Entwarnung also.
Wir gingen wieder ins Bett, mein Körper war voller Adrenalin und wir flüsterten noch aufgeregt (also ich, der Mann war entspannt). Ich konnte ewig nicht wieder einschlafen und war unruhig. Heute starte ich mit einem mulmigen Gefühl in die Woche. Zum Glück hat der Minimann alles verschlafen, er lag eingekuschelt in unserem Bett, brabbelte im Schlaf ‚Tatü tata Tatü tata‘ und war wirklich zuckersüß. Ich hoffe, uns passiert sowas nie wieder, diese Hilflosigkeit und Panik dadurch lassen mich jetzt noch erstarren.

Erste Male

  • Minimann läuft draußen weite Strecken an der Hand, er möchte gar nicht mehr in seinem Buggy sitzen und zu Hause läuft er ohne Hilfe durch die ganze Wohnung.
  • Er ging gestern Abend das erste Mal erfolgreich aufs Töpfchen. Er sagte es an, ich setzte ihn auf den Topf und los ging’s 😉 ohne Probleme, einfach so.
  • Minimann erkennt sich selber im Spiegel und auf Fotos, er sagt seinen Namen (in abgewandelter Form natürlich) wenn er sich sieht. Wenn er zum Ofen geht sagt er jetzt z.B. „Minimann Nein Aua aua heiiiiiß!“
  • tbc

Wichteleien

Unser Wichtel steht fest, wir freuen uns und sind gespannt. Mehr schreibe ich hier nicht dazu, denn es soll ja geheim bleiben, daher: psssst.

 Natürlich steht auch schon fest, wer uns bewichtelt und ich habe einen wunderbaren Kommentar von unserem Wichtel bekommen. Vielen Dank! Das ist echt lieb und ich freue mich sehr auf die Weihnachtspost!

Mein lieber Wichtel, jetzt möchte ich ein paar Worte über den Minimann loswerden, viel gibt’s hier auch nachzulesen aber als kleine Zusammenfassung und Hilfestellung schreibe ich gerne etwas dazu.

Der Minimann übt gerade fleißig das Laufen, er schiebt Kartons vor sich her, nutzt sein Bobby-Car als Laufhilfe und am liebsten läuft er mit meinem Finger fest in seiner Hand.

Er badet gerne, spritzt mit seinen Wassertierchen und bemalt mit seiner Malseife die ganze Wanne bunt (sich selber damit anmalen findet er nicht so spannend). Leider müssen wir zum Abschluss seine Haare waschen, das mag er nicht so besonders, das Wasser in seinem Gesicht. Aber es nutzt ja nichts.

Minimann sagt schon sehr viel, er hat seine eigene Sprache. Er kommentiert sehr fleißig- ist seine Flasche alle sagt er ‚All!’, nach dem Essen sagt er ‚Fätich’ für fertig, fragen wir ihn ob er satt ist, nickt er ganz wissend mit dem Kopf und sagt ‚Att’. Wir haben seit Neuestem eine Uhr im Wohnzimmer, für den Minimann ist das ‚Tick Tack’. Er spricht sehr viel nach und kann diese Worte dann auch wiedergeben. Es ist aufregend und spannend weil er uns immer wieder überrascht mit seinen Wortkreationen.

Der Minimann kann mit Löffel und Gabel essen, er spießt Stückchen auf und führt sie zielsicher in den Mund. Trotzdem gibt es beim Joghurt essen (z.B.) immer noch große Matscherei und viel landet in den Haaren, auf dem Boden, und im Gesicht. Macht aber nichts, denn so lernt er es und ohne ‚anfassen’ geht es einfach nicht.

Der Minimann liebt seine Autos in verschiedenen Ausführungen. Er kann gut unterscheiden zwischen normalen Autos, Feuerwehrautos oder Krankenwagen. Diese schiebt er durch die Gegend und sagt dazu ‚Brrrrmmm Brrrmm’ oder ‚Taaatüü’ bei dem Krankenwagen bzw. Feuerwehrautos.

Immer gut gehen Bücher. Er studiert die Bilder, mag hier am liebsten Tiere. Geschichten interessieren ihn noch nicht, er mag es alleine umzublättern, aber nur die Pappseiten. Eines mit normalen Seiten hat er schon mit Freude kaputt gerissen. (Selber Schuld Mama J)

Tiere sind überhaupt unheimlich interessant für ihn, wir haben eine Schleich-Tier Sammlung und hier liebt er seinen ‚Kiki!’. Das ist ein Hahn, den schleppt er mit Liebe umher und sucht ihn als erstes aus seiner Box.

Jetzt geht es auch richtig los mit dem Duplo-Spielen. Der Mann und ich bauen ihm Häuser, Bäume oder Flugzeuge und Minimann freut sich unheimlich darüber. Er steht an seinem Tisch und sagt ‚Baue baue Mama/Papa’ als Aufforderung ihm wieder etwas Neues zu zaubern. Hier ist unsere Auswahl noch sehr begrenzt, wir haben ein paar Steine und Tiere, aber noch nicht sehr viel.

Ansonsten ist unser Minimann ein sehr neugieriges Kind, er möchte immer und überall dabei sein, helfen, entdecken und gucken. Er kommentiert alles in Minimann-Sprache und lernt aber jeden Tag neue ‚richtige’ Worte.

Das war ja jetzt fast ein kompletter Entwicklungsbericht 😉

Noch ein paar Infos am Rande, der Minimann trägt Kleidergröße 80. Ich liebe Selbstgemachtes, seien es Klamotten, Mützen, Spielsachen oder was auch immer. Über so etwas würden wir uns unheimlich freuen.

So mein lieber Wichtel, jetzt habe ich dich überschüttet mit Infos. Bitte nimm nichts als ‚Aufforderung’, es soll nur eine Hilfestellung sein.

Wir freuen uns auf eine schöne Wichtelzeit ❤