Rundumschlag, kleiner :)

Hier ist es so ruhig geworden, aber ich spare mir jetzt Ausführungen über meinen Stresspegel im Moment sondern schreibe einfach mal wieder drauf los. Denn so ein Einstieg ist doch ganz schön schwierig, nach einigen Wochen.

Ich habe das Gefühl wir plumpsen von Phase zu Phase mit unserem Minimann, er hatte vor einigen Wochen die Hand-Mund-Fuß Krankheit. Das war wirklich schlimm, ihm tat das Trinken und nuckeln weh. Das machte Einschlafen nahezu unmöglich, ihn nervte das selber unheimlich. Wir schlängelten uns da durch, immer mal wieder war ich kurz davor mit ihm ins Krankenhaus zu fahren, aber dann trank oder aß er doch wieder ein wenig. Es ging vorbei. Es folgten bisher diverse Erkältungen mit bösem Husten und Schnoddernäschen, außerdem eine dicke Bindehautentzündung.  Alles nicht schön, aber er nimmt einfach alles aus der Kita mit. Ich habe das Gefühl jeder Infekt bringt ihn entwicklungstechnisch ein Stückchen nach vorn.

Er wird immer selbstständiger, mein kleiner Junge schafft schon so viel allein.

Er wird motorisch immer fitter, zum Beispiel steigt er super Treppen hoch und auch runter. Das ist schon ein Kraftakt und ganz schön mutig für so einen kleinen Menschen.

So langsam geht es los, dass er alleine spielt und Phantasien entwickelt. Er schiebt seinen Bagger mit einem „Brrruuum Bruuum“ Geräusch umher oder lässt seinen Flugdino durch die Lüfte fliegen, begleitet von einem „Schhhhh Schhhh“. Aber eigentlich ist das Malen Minimanns größte Leidenschaft im Moment. Er liebt es, ob auf Papier (den Tisch), seinen AquaDoodle, oder auf der Straße mit Kreide. Das ist es einfach. Auch wenn er noch nicht ganz verstanden hat, dass der Tisch, der Boden, die Wände usw. nicht bemalt werden sollen 😉

Gleichzeitig ist der Alltag an manchen Tagen ein Kraftakt. Der Minimann hat einen sehr starken Willen und will sich durchsetzen, mit allen seinen Kräften. Er wird da sehr laut und brüllt schon mal alles zusammen wenn ihm etwas nicht passt. Meine derzeitige Strategie ist einfach ruhig und konsequent bleiben. Ich spreche mit ihm, beziehe ihn mit ein und kündige Entscheidungen an. Damit kann ich die Wutausbrüche manchmal verhindern. Manchmal klappt das nicht. Er war schon immer sehr temperamentvoll, ich versuche das mit Gelassenheit und Ruhe auszugleichen. Auch wenn ich manchmal sehr durchatmen muss. Böse werde ich eigentlich nur, wenn er sich selbst in Gefahr bringt. Da müssen wir wohl durch, die Trotzphase geht ja gerade ein mal los.

Die Kita läuft sehr gut, er geht weiterhin gerne hin und das morgendliche Weinen ist vorbei. Ich habe jetzt auch endlich eine nette Mama gefunden, wir quatschen und verstehen uns gut. Das habe ich noch sehr vermisst und freue mich darüber, eine Gleichgesinnte in der Kita gefunden zu haben.

Wer hier mitliest, der weiß, das Schlafen ist unser Thema, schon immer gewesen. Aber es läuft, wir sind da entspannter geworden. Hauptsache wir schlafen, das heißt im Moment: Minimann kommt in der Nacht in unser Bett. Kuscheln muss er nachts mit Papa, ich kann nicht schlafen wenn er sich auf mir rumwälzt. Aber das klappt ganz gut. Ich bin gespannt, wann er ein mal alleine einschläft oder auch mal durchschläft.

Jetzt freuen wir uns auf Ostern: ein paar Tage frei, wir fahren aufs Land zu Oma und Opa. Wir haben als Geschenk Eier bemalt (was sonst) und werden das erste Mal ein paar kleine Überraschungen verstecken und mit unserem kleinen Mann suchen gehen 🙂

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