Wie schön, dass du geboren bist…

… wir hätten dich sonst sehr vermisst!

So begrüßte ich am Samstag den 20.08. meinen kleinen Sohn als er rufend in seinem Bettchen stand. (Wir waren bei meinen Eltern)

Überhaupt war dieser Tag magisch, ich musste ihn ständig ganz fest an mich drücken weil ich immer im Kopfkino unterwegs war. Ich schwebte zwischen den Welten, zwischen damals – im Kreißsaal- und heute, hier und jetzt mit diesem wunderbaren, großen Jungen.

Wir haben am Abend seine Geschenke verpackt, Muffins gebacken, geschmückt, Luftballons aufgepustet. Ich war so aufgeregt vor diesem Tag.

Der Minimann durfte entspannt in den Tag starten, mit einem Kerzchen und Muffins zum Frühstück. Danach schlief er noch für ein Weilchen, ich wollte warten weil er erst dann richtig fit ist. Dann gab es eine kleine ‚Celebration‘, wir warfen eine CD mit Geburtstagsliedern ein, zündeten die Kerzen an und legten los. Meine Eltern, meine Schwester und wir schmetterten ihm ein Ständchen nach dem anderen, pusteten die Kerzen aus und feierten den kleinen Minimann, der aus dem Staunen nicht mehr herauskam.

Mit dem Auspacken der Geschenke warteten wir auf meine Schwiegereltern und somit die andere Oma und der andere Opa. Unser kleiner Mensch war ohnehin erstmal ‚bedient‘, er machte dann auch erstmalig drei (!!) Stunden Mittagsschlaf und wir alle warteten auf ihn.

In der Zeit trudelten sie ein und wir konnten dann im Garten alles vorbereiten. Es war einfach wunderbares Wetter.

Als er dann wach war konnte es losgehen, es war einfach perfekt. Mein Kind war wirklich ausgeschlafen, wunderbar gelaunt und ich sah es ihm an: er wollte entdecken und er war neugierig.

Minimann auf dem Weg zu den Geschenken

Also ging es raus in den Garten zum Geschenke auspacken. Wie soll ich sagen.. es dauerte den ganzen Nachmittag 😉 denn natürlich war nach ein paar Dingen immer wieder Schluss. Er spielte damit oder verließ auch ab und zu die Decke um lieber im Sandkasten zu sitzen oder Maulwurfshügel zu inspizieren. Ich bin ehrlich, es war zu viel. Die Hälfte hätte dicke ausgereicht. Ja ich gebe es zu: ich konnte einfach nicht anders.

Es war ein wirklich wunderschöner Nachmittag und Geburtstag. Der Minimann hatte so viel zu entdecken und stand im Mittelpunkt des Geschehens. Er durfte plantschen, nackig im Garten umherkrabbeln, sich richtig dreckig machen. Das Wetter hat einfach mitgespielt. So nebenbei packten wir alle Geschenke aus und ich war gerührt, wer alles an ihn gedacht hat und was für schöne Dinge unser Kind geschenkt bekam.

Wir dachten nach seinem langen Mittagsschlaf würde er etwas länger durchhalten am Abend. Aber nein, er war so kaputt von dem Tag, dass der Mann und ich ihn relativ früh ins Bett brachten.

So kam es, dass wir genau um 19.03 Uhr zu dritt waren, ich hatte unseren Sohn im Arm, er schlief fast ein. Ich wog ihn noch ein bisschen länger als sonst, weinte ein paar Tränen vor Freude und Wehmut. Mein Mann und sein Papa nahm uns in den Arm und wir verharrten, in dem Moment, dachten an die ersten Minuten mit unserem Sohn und waren glücklich. Sind es immer noch.

(Denn ganz ehrlich: so viel ändert sich nicht. Er ist und bleibt mein Baby. Nur manchmal, da erschrecke ich und denke: Er ist ja jetzt schon über ein Jahr alt! Huch! )

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3 Gedanken zu “Wie schön, dass du geboren bist…

  1. Da habt ihr eurem Minimann ja echt einen tollen ersten Geburtstag beschert!!

    Und ich sitze hier und heule, weil der letzte Absatz soooo schön war!! Ich freue mich total, dass ihr so einen schönen Moment zum Innehalten und Genießen hattet!!

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