Dies und Das Neues

Nach Hause kommen ist echt schön, doch schnell landet man wieder auf dem Boden der Tatsachen. Das hört sich hart an, aber so ist es: die Wäschberge wollen bezwungen werden, wir müssen entscheiden was gekocht wird, der Haushalt macht sich nicht von allein (oder der Putzfrau, wie im Hotel) und und und. Außerdem konnte ich mich überhaupt nicht entspannen, da unser Minimann fieberte.

Außerdem gab es noch das große Problem mit dem KiTa-Gutschein und dem KiTa-Platz, das über uns schwebte wie eine große dunkle Wolke. (Da schrieb ich drüber) Im Urlaub machten wir uns darüber keine Sorgen, wir sprachen über das Thema aber stellten immer wieder fest: es ist wie es ist, wir können nichts ausrichten und warten ab. Wir kamen wieder, der KiTa-Gutschein lag auf dem Post-Stapel und somit fiel die erste Last von mir ab. Denn ohne den Gutschein läuft hier gar nichts bzw. ich habe die Erfahrung gemacht, dass man ohne einfach keine Zusage bekommt. Gleich am Tag nach unserer Ankunft, meine zwei Liebsten schliefen noch, machte ich mich auf den Weg in die Sprechstunde einer Wunsch-Kinderkrippe. Ich hatte mir nichts erhofft von diesem Besuch. Lange Rede, kurzer Sinn: wir bekamen den Platz in dieser Krippe! Ohne großes hin und her, mit dem Gutschein in der Hand war auf einmal alles ganz leicht. Die Verträge liegen hier bei uns, am 15.08.2011 geht es mit der Eingewöhnung los. DAS ist einfach wunderbar! Ich rief freudestrahlend den Mann an und er konnte es gar nicht fassen. Monatelang war das unsere größte Sorge. Ich habe mich auf die Warteliste schreiben lassen, da war der Minimann gerade 6 Wochen alt. Ich fand es dort einfach schön, herzliche Erzieherinnen, gutes Konzept, speziell auf die Bedürfnisse von noch kleineren Kindern ausgerichtet (weil es ja eine Kinderkrippe ist). Umso mehr freut es uns, dass es jetzt tatsächlich dort geklappt hat.

Heute waren wir dann zum Verträge unterschreiben, Erzieherinnen kennenlernen, dies und das klären, Fragen stellen. Es ist so aufregend! Es ist noch einiges zu besorgen aber die Erzieherin vom Minimann nahm uns die Nervosität und war einfach wunderbar sympathisch und nahm gleich Kontakt mit unserem kleinen Mann auf. Sie entlockte ihm sogar ein Lächeln (das will schon was heißen, denn er braucht normalerweise eine Weile bis er so auftaut und ‚Fremde‘ anlächelt) und er lief (hangelte) sich am Tisch zu ihr um mit ihren Fingern zu spielen. Rundum zufrieden verließen wir die Krippe und wir sind unheimlich gespannt auf den 15.08.! Vier Wochen to go!

Jetzt gilt es Jobdinge zu klären, dem sehe ich gelassen entgegen, denn ich habe endlich eine Verhandlungsgrundlage und weiß wann ich definitiv anfangen kann zu arbeiten.

Mit den Tagen löst sich die Anspannung, denn unser Minimann entfiebert und es geht ihm sichtlich besser. Er schläft noch viel und wird wohl in den nächsten Tagen noch damit zu tun haben die vier Fiebertage zu verarbeiten. (Das bis 9 Uhr morgens schlafen kann er ruhig erstmal beibehalten *hüstel*)

So sind wir beide jetzt in Elternzeit, ich habe das Gefühl, es wird nicht aufhören sich wie Urlaub anzufühlen. Wir haben uns einiges vorgenommen, ich möchte ein paar Frösche killen und auch schöne Dinge schaffen. Ich werde berichten 🙂

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