Pfingsten

Jedes Jahr an Pfingsten traut sich meine Westverwandtschaft in den wilden Osten um uns, den anderen Teil der Familie, zu besuchen 😉 Wir sind eine große Runde und es ist immer so herrlich herzlich, wir freuen uns alle wahnsinnig uns wieder zu sehen. Dieses Jahr war es etwas Besonderes, da das erste Mal vier Generationen bei unserem Pfingsttreffen dabei waren. Unser Minimann stand im Mittelpunkt, alle waren ganz verzückt von ihm und er wurde den ganzen Tag bespielt, herumgetragen oder in den Schlaf gesungen. Je nach Situation.

Als wir ankamen fremdelte der Minimann sehr. Er konnte nur auf meinem Arm bleiben und weinte schon ganz bitterlich, wenn er nur angesprochen wurde. Es dauerte eine Zeit, bis er sich an all die neuen Gesichter gewöhnt hatte aber dann war er das Partybaby. Nach einigem Lachen, auf dem Schoß hüpfen und quatschen ging es dann ins Bett und er schlief ganz wunderbar ein.

Am nächsten Tag wollten wir nach Leipzig fahren. (Dort ist an Pfingsten immer das Wave-Gothic-Festival und wir staunen immer über die ‚Gestalten‘, wahnsinnig wie aufwändig und herrlich-schön manche Verkleidungen sind) Meine Eltern blieben mit dem Minimann zu Hause, eine Premiere! Also nahm ich allen meinen Mut zusammen und genoss die sehr flexible Zeit in Leipzig mit dem Mann und der Familie. Oma und Opa kümmerten sich ganz wunderbar um ihn, er wurde die vier Stunden bespielt, gefüttert und in den Schlaf gewogen. Trotzdem muss ich es zugeben: ich habe ihn vermisst und konnte es kaum erwarten ihn wieder in meine Arme zu schließen. Es ging mir schon das Herz auf, als er seinen kleinen Ärmchen nach mir ausstreckte als er mich sah. Er kuschelte sein Köpfchen an mich und wollte mich gar nicht mehr loslassen.

Außerdem übernahmen meine Eltern die ‚Frühschicht‘. Sie gaben unserem Minimann sein erstes Fläschchen und standen mit ihm auf. Das war ein wahrer Luxus! Wir schliefen bis halb 8, ohne Unterbrechung und es tat so gut!

Wir haben unseren kleinen Sohn an diesem Wochenende so viel abgegeben wie noch nie. Ich habe festgestellt, er kommt gut klar, es tut ihm gut und so gebe ich meinen Eltern, seinen Großeltern, die Chance eine enge Bindung aufzubauen. Sie haben sich richtig aneinander gewöhnt, er lacht wenn er sie sieht und es ist schön, dass unser Sohn so tolle Großeltern hat! Denn leider wohnen wir ein Stück voneinander entfernt und somit können wir uns nicht jeden Tag/Woche sehen. Ich werde ihn weiterhin vermissen, wenn ich ihn abgebe. Aber ich gehe davon aus, dass sich das niemals ändern wird aber ich habe ein gutes Gefühl und er ist einfach der Prinz bei meinen Eltern. Er steht dort an erster Stelle und es gibt nichts Schöneres für sie als sich um ihn zu kümmern. So langsam kann ich ein paar Stunden ohne Kind genießen und ich habe das Gefühl, es tut uns allen gut.

Den Sonntag verbrachten wir ganz faul im Garten. Unser Mini durfte den Rasen erobern, robbte in jede Ecke und hätte am liebsten ganz viel Gras gefuttert. Er zieht sich weiterhin überall hoch, steht wenn er stehen kann und spielt am liebsten nur noch so. Er wird mit jedem Tag sicherer und spielt mittlerweile im Stehen einhändig. Er verliert nicht mehr so häufig das Gleichgewicht.

Heute fuhren wir nach Berlin zurück und die Zeit verging mal wieder im Flug. Der Minimann hat sich richtig gefreut wieder zu Hause zu sein und musste erst einmal überall hinrobben und alles freudig begrüßen. Das Spielzeug wurde jetzt im Stehen und einhändig bespielt (+ besabbert). Er ist so ein waches Kerlchen, bekommt alles mit, ist so aktiv und so eine kleine große Persönlichkeit, dass ich einfach nur noch stolz auf ihn bin.

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