Das mit dem Schlafen… II

Es ist mal wieder Zeit über’s Schlafen zu berichten.

Ich schrieb schon ein mal darüber. Beim Tagschlaf hat sich seit dem nicht viel geändert, es gibt keine regelmäßigen Zeiten. Geschlafen wird nur unterwegs, in der Trage, im Maxi Cosi oder gar nicht. Allerdings braucht der Minimann noch seinen Schlaf am Tag. Wenn er viel meckert und irgendwie unzufrieden wird, liegt es meistens an der Müdigkeit. Aber damit habe ich mich gut arrangiert. Es ist wie es ist, meistens kommen wir gut klar und finden eine Lösung ihn zum schlafen zu bringen.

Abends gibt es in letzter Zeit immer häufiger ein Einschlafdrama. Es dauert lange bis er es geschafft hat und tief schläft. Er weint häufig, braucht noch eine Streicheleinheit. Oft steht er taumelnd im Vierfüßlerstand wenn wir kommen. Irgendwann schläft er ein, ob im Bett oder schaukelnd in meinen Armen. Dann schläft er die erste Schlafphase in seinem Bettchen. Das haben wir so eingeführt, weil ich das Gefühl hatte, dass wir ihn zu sehr stören, wenn wir ins Bett gehen und er schon schläft. Wenn er dann das erste Mal wach wird und weint, wird er rüber in unser Bett geholt. Das klappte eine ganze Zeit lang super. Wir stillten und schliefen weiter. Er wollte dann noch ein oder zwei Mal trinken, das war vollkommen in Ordnung. Es gab immer auch Nächte, in denen wir stündlich stillten. Das machte mich müde, aber es war okay.

Aber in letzter Zeit weint er nachts. Er wacht auf und weint fürchterlich, er möchte dann nicht immer gestillt werden sondern muss auf den Arm. Irgendwann schläft er dann wieder ein, bis zum nächsten Aufwachen und Weinen. Das wiederholt sich sehr häufig. Abgewechselt wird es davon, dass er wach ist und übt. Er übt den Vierfüßlerstand, das Robben, das Drehen, alles. Er ist dann mitten in der Nacht hellwach und will nicht gestillt, eingeschläfert oder auf den Arm genommen werden. Das dauert auch mal eine Stunde.

Letzte Nacht hat er das erste Mal (und ich hoffe so sehr, das wiederholt sich nicht!) richtig hysterisch geschrien. Ich weiß nicht warum. Es war furchtbar und tat mir wahnsinnig leid. Ich hatte ihn auf dem Arm und er schrie, als ich ihn ablegte um ihn zu stillen, bekam er fast keine Luft mehr, weil er so doll brüllte. Auf dem Arm und der Föhn, das war dann die Lösung und er beruhigte sich langsam. Er wurde dann wieder sehr häufig wach und weinte. Aber nicht mehr so stark und hysterisch wie das erste Mal und ließ sich besser beruhigen.

Die Nächte werden sehr früh beendet, lange war es zwischen 4.30 und 5.30 Uhr. Im Moment sind wir bei 6.30 Uhr, das ist toll und fühlt sich nicht mehr ganz so sehr nach mitten in der Nacht an.

Das Schlafen ist bei uns so eine Never-Ending-Story. Die letzte Woche war anstrengend, aber ich bin mir sicher, es werden wieder gute Nächte folgen. Er ist tagsüber ein großer Entdecker, das muss schließlich verarbeitet werden. Das tut er offensichtlich nachts. Aber ob diese Verarbeitung immer der Grund für seine Unruhe ist, ich weiß es nicht. Wir warten ab.

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